Die Rücknahme und umweltgerechte Verwertung von ausgedienten elektrischen und elektronischen Geräten wird in der Bundesrepublik Deutschland seit Beginn der neunziger Jahre diskutiert.

Das Inkrafttreten des ElektroG verpflichtet die Inverkehrbringer von elektrischen und elektronischen Produkten, diese am Ende des Lebenszyklus kostenlos zurückzunehmen und zu verwerten. In der EU gilt dies zurzeit für rund 6 Millionen Tonnen Altgeräte. Allein die in der Bundesrepublik Deutschland anfallenden Mengen werden auf rund 1,8 Millionen Tonnen geschätzt. Das ElektroG teilt die zu verwertenden Mengen in 10 Produktkategorien ein, von denen die Folgenden als Produktgruppen kommunal gesammelt und bereitgestellt werden.


Sammelgruppe 1 - Haushaltsgroßgeräte, automatische Ausgabegeräte

Sammelgruppe 2 - Kühlgeräte, ölgefüllte Radiatoren

Sammelgruppe 3 - Bildschirme, Monitore und TV-Geräte

Sammelgruppe 4 - Lampen (Auskleidung erforderlich z.B. Inlays,
Leuchtstoffröhrenkartonagen etc.

Sammelgruppe 5 - Haushaltskleingeräte, Informations- und Telekommunikationsgeräte, Geräte der Unterhaltungselektronik, Leuchten und sonstige Beleuchtungskörper sowie Geräte für die Ausbreitung oder Steuerung von Licht, elektrische und elektronische Werkzeuge, Spieltzeuge, Sport- und Freizeitgeräte, Medizinprodukte, Überwachungs- und Kontrollinstrumente

Sammelgruppe 6 - Photovoltaikmodule